Das maritime "Luechthuus" - Glossar

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Oberfeuer
- Teil einer Richtfeuerlinie.

- Teil einer Richtfeuerlinie, höher und weiter entfernt vom Fahrwasser als das Unterfeuer.

- Dasjenige von den Feuern einer Richtfeuerlinie, das vom Beobachter, der diese Richtfeuer benutzt, am weitesten entfernt ist.

Odde
Dünenlandzunge

Öffentlicher Dienst
Gruppe von Personen, die bestimmte Aufgaben im Interesse der Öffentlichkeit zu versehen haben und dafür bereit stehen, z.B. der technische Dienst. So auch Seezeichendienst.

Ösfass
Gefäß zum Wasserschöpfen (ösen), meist aus Kunststoff.

Optik
Lehre vom Licht (griech: optikós = das Sehen betreffend). Im Seezeichenwesen eine Anordnung, bestehend aus optisch brechenden, reflektierenden oder brechenden und reflektierenden Elementen einschließlich ihrer Fassungen. Durch die Wirkung dieser Elemente werden die von einer Lichtquelle ausgehenden Strahlen in neue, vorgegebene Richtungen gelenkt.

Ordnungen
- Größe der Optik einer Gürtellinse und des Brenners, beginnend mit 1. Ordnung als größter und 6. Ordnung als kleinster Ausführung.

- Größe einer Leuchtfeueroptik von 1. Ordnung (größte Linse) bis zu 6. Ordnung (kleinste Linse) eingestuft.

Orientierungsfeuer
- Feuer zur Ortsbestimmung an Bord.

- Ein Feuer, das der Ortsbestimmung von Bord dient.

Ortungsfunkanlage
Ortsgebundene Funkanlage als Schiffahrtszeichen, die zur Standortbestimmung eines Schiffes Funkzeichen aussendet und/oder empfängt.

Ortungsfunkdienst
Dienst der eine Ortungsfunkanlage betreibt.

Otterblenden
- Senkrechte Lamellen von einer Leuchte, die zur è Kennung wie Jalousien geöffnet oder geschlossen werden.

- Senkrecht angeordnete, drehbare, schmale Lamellen, die geschlossen ein Leuchtfeuer abschatten und geöffnet das Licht durchlassen. Durch ein bestimmtes rhythmisches Öffnen und Schließen der Otterblenden entsteht die charakteristische Kennung für ein Leuchtfeuer. Wird nur noch selten betrieben.



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