| Belgien&Holland am Vatertag 2003 |
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auf Leuchtturm - Vatertag-Tour 2003
(stellvertretend für alle Väter dieser Welt, die zwar gerne an die
Küste fahren würden, aber wegen einer Sauftour leider nicht können)
Feiertag - Brückentag - Wochenende
Da muß man doch raus. Außerdem soll das Wetter mal wieder besser
werden.
Wir haben Belgien und Holland angepeilt. Gerade fahren wir über die holländische
Grenze.
Ziel ist der südlichste Turm in Belgien: "Newpoort". Da ich gerade
wieder den Beifahrer mache, habe ich Zeit mit unserem "neuen" Spielzeug
rumzudaddeln. Es ist der 3te Laptop in diesem Jahr....
Wir sind nach Spanien auf einen 266er umgestiegen, aber da ich scheinbar ab
und zu zulange arbeite und bei einer Umrüstung dann abends auch schon mal
privat mit Kunden schnacke, kann es passieren, daß ich plötzlich
schon wieder aufgerüstet habe, weil er noch einen zu verkaufen hatte. Unser
266er ist jetzt auf der MS-Seewolf bei Käpt'n Hajo als Navigations-PC auf
der Brücke Naja. Wir haben jetzt einen Toshiba 366er. Der hat auch allen
Schnickschnack den wir gebrauchen können. Immer noch ein Arbeitstier mit
WIN98. Aber mehr Hubraum als Spoiler. 124MB, 11GB HDD und TFT.
AutoRoute2002 ist hier auch drauf. Unser GPS drangestöpselt, Route angewählt und los geht es. Die neuere Version ist echt klasse. Viel mehr Details und somit echt schöner anzusehen. Funktioniert mit dem GPS auch klasse.
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Die 2002er Version überzeugt mich
wirklich. Muß unbedingt noch die 2003er ausprobieren. Dabei ist es nicht
immer selbstverständlich, daß die neuste Version eines Programmes
besser ist als die alte Version. Ich benutze viele alte Programme, weil ich
zwar die neuere Version gekauft habe, aber die sind so vollgestopft mit "Dingen
die die Welt nicht braucht" und damit wird das Programm nicht unbedingt
besser.
Aber das nur nebenbei.
Wir haben noch etwas im Gepäck.
Digitale Seekarten von Belgien und Holland (Den Erik Delffs haben wir natürlich
auch im Buchformat mit). Bei den digitalen Ostseekarten ist der Crusing Navigator
dabei. Und das gefiel mir sehr gut....
Mit ein wenig Glück und Geduld waren dann weitere digitale Karten bei ebay
ersteigert.
Um Jürgen nicht zu ärgern erzähle ich hier lieber nicht, daß
wir auch die französische Atlantikküste bis nach Spanien haben......
Aber die brauchen wir ein anderes Mal. Im Moment wird von uns unser kleines
NAVI mit den belgischen und holländischen Seekarten gebraucht !
9:30 Uhr 29.05.2003
Wir düsen gerade an Antwerpen vorbei. Das Wetter ist sehr sonnig und
die Frisur sitzt....
Was wir in unserer Planung mal wieder
vergessen haben:
Auch die Belgier haben scheinbar Feiertag. Ab Antwerpen haben wir hier nur noch
Stau. Die wollen auch alle an's Meer. Tja. Da müssen wir jetzt durch. Wir
haben nur noch ca. 60km Autobahn. Und die müssen wir uns halt mit den anderen
teilen. Bin aber bei diesem blauen Himmel frohen Mutes. Anja fährt rechte
Spur mit den LKWs. Das ist wie in Deutschland. Links bremsen sie sich tot und
rechts wird gefahren.
Aber irgendwann wurde es zum Mega-Stau. Der wahrscheinlich wirklich bis an die Küste nach Oostende reicht. Wir haben dann die Autobahn verlassen und sind durch nette kleine Orte wie Zuidweg, Aartrijke, Molendorp, Halve Barrel und auch dem schönen Ort Moerdijk gefahren. Mit unserem kleinen NAVI geht das ja ganz einfach. Die 2002er Version zeigt auch hier in Belgien Straßennamen an. Das kann ab und zu mal helfen.
Die Gegend und die Dörfer erinnern ein wenig an Dänemark. Ist aber wirklich hübsch und nett anzusehen.
Nieuwpoort
Nach 560km und 6Std. Fahrt
sind wir in Nieuwpoort angekommen. Der Turm schien nicht zu erreichen, aber
nachdem ich den freundlichen deutschsprechenden Wachoffizier von dem Militär-Camp
gefragt hatte, hatten wir eine Beschreibung, wie wir dort hinkommen. Mit Auto
war da nix zu machen. Also Taschen schultern und los. Der Weg lohnt sich und
wir haben den Turm aus verschiedenen Blickwinkeln. Außerdem sind wir noch
die Nordmole rausgewandert und haben die beiden Molentürme fotografiert.
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Oostende
Der Turm ist schon deshalb eine Reise wert, weil seine Farbgebung ein gewisses
Etwas hat. Weißer Turm mit zwei blauen Streifen. Diese aber in Wellenform.
Ich finde das hat was !!!! Und der Name "Lange Nelle" passt auch sehr
gut zu ihm !!!
Wir sind wie in Nieuwpoort wieder auf die Nordmole gewandert. Das hat zwar den
Nachteil, daß ich die Südmole etwas gegen die Sonne fotografieren
mußte, aber der Massentourismus befindet sich auch hier auf der Südmole.
Von daher ist es angenehm nur ein paar Spaziergänger und Angler anzutreffen.
Das macht echt mehr Spaß und ist Erholung pur !!!
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Die Richtfeuer haben
wir auch noch abgelichtet. Und ja.... Wer mal in Belgien in eine Schleuse einfahren will, sollte nicht zulange in das rote Licht sehen !!! Das macht irgendwie so komisch im Kopf ........ |
Blankenberge
Hier haben wir versucht einen Parkplatz in der Nähe der Südmole zu
bekommen. Das hat auch mit Warnblinker und ein wenig schnellen Schrittes geklappt.
Die beiden Molenfeuer haben wir dann von der Südmole aus fotografiert.
Die Nordmole sieht etwas baufällig aus. Deshalb ist der Turm wohl auch
mit Seilen abgespannt.
Nur der Leuchtturm von Blankenberge steht so neben einem Hochhaus, daß
ein anständiges Foto von diesem Blickwinkel nicht lohnenswert scheint.
Also wieder in's Auto, Warnblinker aus und ab zur Nordseite des Hafens...
Pustekuchen !!! Hafenfest !!! Alle Parkplätze und Strassen gesperrt. Versuche
bis zur Promenade und somit in die Nähe des Turmes zu gelangen, endeten
damit, daß wir viel von der Innenstadt gesehen haben und irgendwann (wegen
der Straßenenge) einige Straßenzüge rückwärts fahren
mußten. Durchfahrt-Verbot-Schilder und Einbahnstraßen-Schilder ergeben
irgendwann mal eine klasse Sackgasse.
Also zurück zur Südmole und mit einer kleinen Fähre für
0,70€ übersetzen. Vom Strand aus werden die Fotos vom Turm ganz gut.
Das Hochhaus kommt somit nicht mit auf's Foto, aber so richtig fotogen ist er
halt nicht.
Laut Seekarte soll noch ein Feuer am Pier sein, aber der ganze Pier wird gerade
umgebaut und somit ist da kein rankommen ....
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Zeebrugge
Im Hafen mussten wir wirklich mit NAVI fahren. Da bekamen wir sonst echt keinen
Überblick. Die Durchfahrt-Verboten-Schilder konnte ich leider nicht berücksichtigen,
denn ich wollte nach ganz vorne zu den Einfahrts-Molen-Feuer. Am Radarturm haben
wir geparkt und super Fotos von den beiden Feuern und den Lichtanlagen machen
können. Mitten im Hafengebiet (auch nur mit NAVI gefunden) steht der "Zeebrugge
Wellenbrecher Kopf". Bei der weiteren Anfahrt zu zwei Richtfeuerstrecken
haben wir noch das Feuerschiff "West-Hinder" gefunden. Das arme Schiff
haben sie voll auf's Trockene gesetzt und mit einem U-Boot und anderen Ausstellungsstücken
zum Museum erklärt.
Das eine Oberfeuer ist auf einem Bürogebäude und das andere direkt
neben dem alten Unterfeuer "Knokke-Heist". Das alte Oberfeuer und
auch das Unterfeuer werden gerade einer Total-Sanierung unterzogen. Die könnten
mal sehr interessant aussehen. Nachdem wir dann im nördlichen Hafengebiet
noch ein wenig rumfotografiert haben, machten wir Schluß für den
Tag. Ein nicht überfülltes Hotel zu finden ist dann eine ganz andere
Geschichte....

Zeebrugge - Hafen
![]() Zeebrugge-Mole |
![]() Zeebrugge-Mole |
![]() Zeebrugge-Wellenbrecher Kopf |
![]() Knokke-Heist UF |
![]() Knokke-Heist UF alt |
![]() Knokke-Heist OF alt |
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![]() WEST-HINDER No.2 |
![]() Zeebrugge Hafenmole |
2ter Tag
Über Nacht wieder alle Gerätschaften klargemacht und aufgeladen. Als
ich mir nochmal die Seekarten angesehen habe, stellte ich fest, daß wir
in Zeebrugge-Hafen scheinbar immer an ein paar kleinen Feuern vorbeigefahren
sind. Also mußten wir da zuerst noch hin. Es waren lange Masten mit Neonröhren,
die ein Ober- und ein Unterfeuer ergaben. Der dritte Mast blieb mir ein Rätsel.
Das weitere eingezeichnete Feuer existierte nicht mehr. Nur das Fundament war
noch vor Ort.
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Wir verließen Belgien und eines
muß ich mal loswerden:
Irgendwann hab' ich mal auf die Holländer geschimpft. Wie die Auto fahren
usw....
Ich nehme das hier und heute zurück. Die Belgier sind viel schlimmer. Ich
glaube das können nicht mal die Italiener toppen. Ich gehe da jetzt nicht
weiter drauf ein, aber es war grauselig und wird uns immer in Erinnerung bleiben.
Vor allem die Fußgänger und Radfahrer !!!!! HILFE !!!!!
Holland
Auf dem Weg zum Leuchtturm Nieuwe Sluis haben wir dem kleinen (ehemaligen) Leuchtfeuer
Kruishoofd einen Besuch abgestattet. In der Seekarte von 1986 war es noch aktiv.
In der 2001er Version schon nicht mehr eingetragen. Wir gehen mal davon aus,
daß es nicht mehr in Funktion ist. Es steht aber noch an seinem angestammten
Platz und sieht recht intakt aus. Ein Foto war es allemal wert.
Beim Leuchtturm Nieuwe Sluis diskutierten ein paar deutsche radfahrende Handwerker
über das Baumaterial.
Nach dem Klopftest meinerseits standen die Stimmen 2 gegen 4. Ich gehörte
zu den zwei, die für Metall waren. Die anderen meinten es wäre Beton.
Schon wegen den Fugen und einigen Stellen, die aussahen wie verputzt.
Aus dem "Erik Delffs" konnte ich dann helfen. Es ist Gusseisen. Einer
der ältesten Gusseisentürme.
Naja. So waren alle glücklich und die Jungs konnten endlich ihr Kartenspiel
am Turm beginnen...
In Breskens haben wir noch die Molenfeuer fotografiert und einen alten kleinen
Gitterturm im Stadtinneren gefunden. Wir wissen jetzt, daß es das alte
UF von Nieuwe Sluis war. Aber auch wenn die Optik und die Verglasung fehlen,
so ist der kleine Turm in einem guten Zustand. Er ist frisch gestrichen und
steht sehr schön auf einem kleinen Rasenstück. Ich wünschte mir
mehr von solchen guterhaltenen Außen - Ausstellungsstücken.

![]() Kruishoofd |
![]() Nieuwe Sluis |
![]() Nieuwe Sluis altes UF |
Wir haben unsere Leuchtturmtour abgebrochen und sind gerade auf dem Weg zu Lyda und Nanne. Die Texel No.10 muß endlich mal wieder besucht werden. Außerdem schläft es sich viel besser auf einem Feuerschiff, als im Hotel. Das ist unbezahlbar. Vor allen Dingen weil wir immer in der Kapitänskajute übernachten !!! Allerdings wird das bestimmt heute ein langer Abend. Wir haben alle viel zu erzählen....

Die Texel
3ter Tag
Es wurde ein langer Abend. Nachdem ich ja schon bei den letzten Besuchen versprochen
hatte die Optik zu putzen, wollte ich es morgens auch endlich tun. Allerdings
sind die Temperaturen um 9:00Uhr in der Laterne schon so hoch (bei Sonnenschein),
daß es eine Qual geworden wäre. Nanne hat sich wie immer weggelacht
und ich mußte mein Vorhaben aufgeben. Wollte trotzdem endlich Fotos von
einer sauberen Optik !!!!
So haben wir uns nach dem Frühstück zum Fährhafen aufgemacht
und sind mit dem Auto nach Texel rübergesetzt. Die Fahrt kostet zwar 38€,
ist aber auf alle Fälle lohnenswert. In der Stoßzeiten fahren die
Fähren jede ½ Stunde. Der Service ist sehr gut (Die Toiletten auch)
und eigentlich geht es alles sehr gesittet zu.
Auf Texel machten wir dann Fotos von div. Molenfeuern, Richtfeuerstrecken, dem
Feuer Schilbolsnol und natürlich dem Leuchtturm Eierland. Die Richtfeuerstrecke
Den Hoorn ist recht interessant, weil das Oberfeuer am Kirchturm angebracht
ist. Das Unterfeuer kann man leider nicht ganz erreichen, denn es steht im Naturschutzgebiet
und wir wollten nicht gerade in die Brutkolonien reintrampeln. So haben wir
es aus der Ferne fotografiert.
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![]() Texel - Eierland |
![]() Texel - Hafen |
![]() Texel - Schilbolsnol |
Der Modellbausatz von dem Feuerschiff No.10 Texel ist jetzt rausgekommen. Der
Baukasten hat schon Preise gewonnen und wird direkt mit Zertifikat bei Lyda
verkauft. (Näheres jetzt auch auf unserer Seite www.Texel-No10.de) Für
die Homepage mußte ich noch Fotos von dem Modell machen. Modell von Lydas
zuhause holen, vor dem Feuerschiff eine Fotosession und dann ran an den Seitentext.
Da die Texel-Seite ja in drei Sprachen wird, mußten wir nun erstmal den
holländischen Text (welcher schon in einer Zeitung abgedruckt wurde) in's
deutsche übersetzen, das habe ich wieder kpl. umgebaut, nun in's englische
und weil der Text so auch ganz gut war, wieder in's holländische.....
Es wurde ein wildes hin und her und ich bin froh, daß ich den Laptop dabei
hatte. Das vereinfacht die Sache ungemein.

Feuerschiff Nr.10 - Texel als Modell
4ter Tag
Für mich war frühes aufstehen angesagt, weil ich vor der Sonne in
der Laterne sein wollte. Nach einer Stunde hatte ich den äußeren
Bereich der Optik auch recht sauber, aber ich bekam die Optik nicht auf. Nanne
mußte ran. Die anderen schliefen aber noch. So habe ich alles saubergemacht
was irgendwie erreichbar war. Mit dem Pinsel, Glasreiniger und jede Menge Lappen.
Irgendwann waren die anderen dann auch aufgestanden und Nanne hat mir die Optik
aufgeschwenkt. (Sie war etwas verklebt und recht fest.) Anja und Lyda haben
jetzt mit mir zusammen die ganzen Prismen und Birnen von innen geputzt. Am Ende
strahlte die ganze Optik im frischen Glanz und ich konnte schöne Fotos
von ihr machen.
Ein gelungener Tag, auch wenn wir uns dann bald wieder Richtung Heimat machen
mußten....
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