| Spanientour 2003 |
Dies
ist ein Reisebericht. (15.03. - 23.03.2003 Anja&Dirk + KRS)
Eigentlich nicht so ganz wichtig und sicherlich auch nicht für jeden interessant.
Ich bin mir nicht mal sicher, ob irgendjemand das alles wirklich liest, aber
da ich das erstemal unterwegs die Möglichkeit hatte, und vor allen Dingen
auch mal die Ruhe, habe ich einfach alles mal runtergeschrieben was mir so einfiel.
Frei nach dem Motto "Berichte die die Welt nicht braucht !!!"
Es hat mir einfach nur Spass gemacht und ist evtl. nur was um später in
Erinnerung zu schwelgen. Auf alle Fälle sind auch ein paar Tips für
Leute, die sich auch mal in der Gegend rumtreiben. Natürlich muß
ich förmlich ;-) darauf hinweisen, daß keiner alles nachmachen soll,
was wir gemacht haben um an gute Fotos zu kommen.
- Bleibt auf den erlaubten Wegen
- Achtet und befolgt Verbotsschilder
- Betretet niemals Gelände ohne Erlaubnis
Hier nun mein Bericht mit der technischen Einleitung:
www.Luechthuus.de Leuchtturmtour-Navigation
Equipment:
- Garmin etrex GPS-Empfänger
- Garmin RS232 (COM) Datenkabel
- Compaq ARMADA 1575D 266 MMX
- WIN98
- AutoRoute Express 2000 Europa
- Portabler Spannungswandler 12V/230V 100W
- LT-Datenbankauszug
- Umfangreiche Seekarten (Stand 1995/1996)
Auf früheren unvorbereiteten
oder auch spontanen Leuchtturmtouren sind wir auch schon mit normalen ADAC-Generalstabskarten
im Gepäck losgezogen. Dann haben wir einen eingezeichneten Leuchtturm so
um die 3 Stunden in den Bergen gesucht. Später stellte es sich als Militärstation
oder Kapelle heraus. Auf dieser Tour haben wir versucht uns etwas besser vorzubereiten.
Das Garmin etrex hatten wir uns schon besorgt um alle erkundeten Leuchttürme
zu markieren und die Koordinaten mit denen der Datenbank zu vergleichen. Jedenfalls
haben wir viel mit dem guten Stück gespielt und ohne Ende Marker gesetzt.
Das etrex kann keine Karten speichern oder anzeigen. Tracks oder Marker sind
natürlich möglich. Auch das anpeilen von vorher eingegebenen Koordinaten
ist möglich. Somit konnten wir auch schon Türme finden, von denen
wir außer den Daten sonst keine Infos hatten. Das hat uns in Brasilien
sehr geholfen !!!
Die ganzen Marker aus dem etrex "abzuschreiben" ist ja doch ein wenig
aufwendig und deshalb musste irgendwann auch das Datenkabel her. Das gibt es
"neu" auch bei ebay und für einen wesentlich günstigeren
Preis. Nur so nebenbei. Das etrex sollte man nicht bei ebay kaufen. Die Leute
bieten wie die "Blöden" und gehen auch schon mal über den
Neupreis. Mit ein wenig "googlen" findet man in Hamburg einen Verkäufer,
der selbst mit Nachnahmegebühr billiger ist als so manche ebay-Auktion.
Was wollte ich sagen.... Ach ja: Datenkabel !!!
Mit dem Datenkabel bekommt man eine Verbindung zum PC und somit (zum Testen
reicht ein Freeware-Programm) kann man die Marker auslesen.
Aber zu unserem Spanientrip sollte es noch einen Laptop geben. Dann braucht
Anja nicht immer jeden erkundeten Turm mit Daten auf Papier zu bringen. So ein
Word-Doc ist ja später auch viel beser zu bearbeiten. Obwohl ich Anja's
"Turmlisten" spitze finde und auch archivieren werde. Alleine ihre
Skizzen von den Türmen sind einmalig. Wir haben (nach einem langen Trip
an der Elbe, wenn wir nicht mehr wussten wo wir eigentlich überall waren)
jedes Foto einem Namen anhand der Skizze zuweisen können. Für einen
Außenstehenden mag das jetzt evtl. lustig klingen. Aber auf Kreta haben
wir 32 Feuer fotografiert. Und ich kann bis heute nur die Hälfte aus den
Kopf den Orten zuweisen.
Ein Laptop !!??!! Es gibt Geschäfte, die haben soviel, daß sie die
Laptops sogar verkaufen...
Selbst bei Aldi kann man außer Wurst, Erbsen und Käse auch ab und
zu einen Laptop bekommen. Nunja. Obwohl wir überall hinreisen und manchmal
zuwenig auf das Geld achten, so kann ich in einigen Dingen auch geizig sein.
Ein hochgezüchteter Laptop mit 3D Grafik, DVD, XP und jedem Schnickschnack
is' zwar was um einigen Leuten ihr Selbstwertgefühl aufzubessern. Aber
in der Praxis brauche ich nur ein "Arbeitstier" mit einem Betriebssystem
was läuft. Und egal was andere User sagen: Ein 200er mit Win98 SE und Office
reicht für jeden "Nicht-Spieler" zum arbeiten aus. Und wenn man
dann noch einen guten Kumpel hat, der mitbekommt was Anja und ich unbedingt
brauchen, dann hat man irgendwann kurz vorm Urlaub einen Laptop mit Dockingstation
und Zubehör wo sich jeder "Anwender" freut. Wir fahren gerade
an Kassel vorbei und ich mache den Laptop-Touring-Test.
Weil ja die Technik von heute auch begeistern will, kann man natürlich
den etrex auch an den Laptop anschliessen, AutoRoute starten und das ganze als
NAVI benutzen. OK !!! Die dumme Frauenstimme "In zweihundert Metern rechts
abbiegen" haben wir jetzt nicht dabei, aber dafür die Europa-Version
und somit werden wir auch im tiefsten Spanien durch die Datenbankkoordinaten,
die Seekarten (welche ich übrigens für lohnenswertes "teures"
Geld bei ebay ersteigert habe) und unser selbstgebasteltes NAVI jeden Turm und
jeden Yachthafen ausfindig machen. So braucht man eine Küstenstrasse auch
keine dreimal entlangfahren um den Turm oben in den Felsen zu finden. Man sieht
sie ja doch nicht immer so einfach wie den Westerhever Leuchtturm im flachen
Land.
Und weil so ein Laptopakku auch mal in die Jahre kommt und nur noch eine Stunde
hält musste noch eine Anschlußmöglichkeite für das Bordnetz
her. Der Armada hat nur einen 230V-Eingang und ein passender Car-Adapter kann
(selbst bei ebay) viel Geld kosten. Aber glücklicherweise gibt es ja Conrad
und jede Menge verschiedene Spannungswandler. Ich teste gerade einen davon und
freue mich, daß der Akku langsam wieder voll wird.
Nachdem wir im tiefsten
Schwabenländle einen Zwischenstopp mit Übernachtung gemacht haben,
sind wir am zweiten Tag mit dem selbstgebauten NAVI über Freiburg und Müllheim
in's Land der Franzosen vorgestoßen. Das gute an dem Routenplaner ist
ja, daß wir uns permanent die Strecke neu abstecken können. Beim
ersten Routenvorschlag hat er uns nämlich durch die Schweiz schicken wollen.
Und Zürich hatten wir letztes Jahr schon live. Das wollten wir nicht wiederholen.
Und Genf zu durchfahren.... Ach nee.
Also haben wir uns Richtung Dijon aufgemacht und wollten runter nach Lyon.
Unser Routenplaner ist von 2000 !!! Als wir die neue Autobahn A39 benutzten,
fuhr unser Rotenplaner permanent durch's Nirwarna. Das war schon drollig die
Landschaft zu durchflügen, auch ohne auf einer Strasse (auf dem Bildschirm)
zu sein.
Bei der Aktion Lyon zu umfahren, da hat sich dieses Spielzeug bezahlt gemacht.
Wir haben uns einfach die Strassen ausgesucht und unser NAVI hat uns angezeigt
wo wir sind. Das ist besser als jedes automatische System. Weil wir flexibler
reagieren konnten.
Während der Fahrt kann man prima berechnen wie weit es noch ist, oder wieviel
kürzer/länger eine andere Strecke ist.
Der Spannungswandler arbeitet auch super. Der Laptop hat immer Saft. Und unsere Akkus für das etrex können wir jetzt auch einfach im Auto nachladen. Ich hatte noch nie gewußt wie interessant doch 230V im Auto sein können.....
Nun sind wir etwa 150km
vor der spanischen Grenze und 250km vor unserem Ziel. Der alte Karl Spitzer
hat irgendwie nach einem obskuren Deal zuviel Euros in der Tasche und hat sich
auch Richtung Mittelmeer auf den Weg gemacht. Wir haben zwischendurch teleniert
(Ich liebe Handys) und abgemacht, das wir uns in Blanes (Wo Anja und ich ein
Ferienhaus angemietet haben) treffen wollen. Im Moment ist er schon kräftig
am "Leuchter" knipsen und wir drei rücken langsam unserem abendlichen
Etappenziel entgegen.
Blanes wird auch unser Stützpunkt für die nächsten Tage werden.
Von dort werden wir unsere Leuchtturmtouren starten. Und dieses Mal werden wir
hoffentlich, Dank tatkräftiger Unterstützung von KRS und einigen Bestechungsgeschenken
meinerseits, die Freihandelszone von Barcelona entern um den Leuchtturm Llobregat
zu fotografieren.
Tag 1:
Kurz nach unserer Enterung
des "Stützpunktes" in Blanes, eines zünftig Essens und ein
paar Stunden Schlaf, sind wir morgens tatkräftig auf Tour gegangen.
Der erste Leuchter war Calella. Über KRS's Verstümmelungsversuche
schweige ich jetzt mal.
Nachdem wir ihn getröstet und erstversorgt hatten, konnten wir hoch zum
Turm stiefeln.
Der Zutritt und auch Besichtigungen sind noch immer untersagt. Deshalb ging
es ab in's Gebüsch zu den wilden "Fotopoints". Man kann sehr
gut erkennen von wo jeder Leuchtturmfan ihn fotografiert. Karl und ich haben
uns noch ein paar kleine Varianten ausgeguckt. Aber im Großen und Ganzen
wird er immer von der gleichen Perspektive fotografiert. Wie gesagt: Man erkennt
es an den Trampelpfaden und den Stellen wo die Leute stehen.
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Im Hafen von Barcelona schnell
noch den "Uhrenturm" Torre del Reloj fotografiert und dann ab zur
"Zona Franca" !!! Das Ziel war der Turm Llobregat. Schneller als wir
dachten, hatten wir positive Infos.
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Wenn man die sehr nette
Dame an der Pforte zum Logistikzentrum fragt, dann erhält man auch
die Auskunft, daß der Turm im "Port" steht. (Tschuldigung
Christine!!! Aber warum Du das damals nicht rausbekommen hast verstehe ich
nun überhaupt nicht. Tja. Man kann sich seine Schwägerin nicht
aussuchen). Kehrtwendung und an dem netten Herrn mit dem Maschinengewehr
vorbei in den Hafenbereich. Man muss nur so tun, als wenn man den ganzen
Tag nicht anderes tut. Karl fand mein freundliche Grüssen etwas übertrieben,
aber der Kerl am Tor sah so aus, als wenn er eh nie was zu lachen hat..... Peilung: Egal! Hauptsache so unauffällig wie möglich auf's Gelände und runter zum Wasser. Hinter den Neuwagenterminal und direkt vor den grossen Silos steht "ER" umgeben von Müll- und Schutthalden. Wir hatten ihn erreicht und er stand da, als wenn er nur auf uns gewartet hat, damit wir ihn von allen Seiten fotografieren. Ein Auto stand zwar in der Garage, aber auf unser Klingel hat keiner aufgemacht. OK OK. Das wäre auch zuviel Glück gewesen. Das "Königswetter" und der Erfolg ihn endlich vor die Linse bekommen zu haben ist schon unbeschreiblich. Deshalb versuche ich es auch erst gar nicht. Das muß jeder selber mit sich ausmachen. Für mich war der Tag gerettet. |
Mit ein wenig hin und her
findet man auch die Strasse die zum Leuchtturm Montjuich hinaufführt. Sie
geht von einer, mittlerweile, Nebenstrasse außerhalb des "Port"
ab. Über die Bahnstrecke und unter der Schnellstrasse durch. Mit einer
Kette versperrt. Aber die Füße sind ja noch in Ordnung (kleiner Seitenhieb
an unseren Frühinvaliden). Fototaschen geschultert und den etwas steilen
Aufstieg angehen. Wenn man oben am Turm ist, dann hat man einen schönen
Ausblick über den ganzen Hafenbereich. Von da oben konnte ich auch sehen,
daß das damals von mir "erwanderte" und fotografierte Molenfeuer
Muelle de Porto nicht mehr auf den selben Weg zu erreichen ist. Die bauen wohl
jedes Jahr den Hafen um. Sie haben jetzt eine zweite Einfahrt und somit in der
Mitte die lange Mole unterbrochen. Somit gibt es jetzt einen allgemeinen und
einen Induistriehafenbereich.
Die besten Fotos vom Leuchtturm Montjuich macht man aus dem Hang heraus. Dazu
klettert man am Besten direkt am Turm im Gebüsch in den Hang und kann somit
direkt in Höhe der Optik fotografieren. Die Fotos werden da oben immer
super. Wenn man so wie ich noch versucht sich durch das Gestrüpp zu schlagen,
um noch weitere Fotopositionen zu finden, sollte man sich das genau überlegen.
Mehrere Ausrutscher in die Diesteln, umgeknickte Fußgelenke und Abschürfungen
bei ungewollten Abstiegen sind da nicht zu vermeiden.
Wenn man einfach die Strasse etwas wieder zurückgeht, dann bekommt man
auch noch ein paar ganz brauchbare Bilder.
Nach dem Festmal beim überteuerten
Burger King haben wir uns noch an die Molenfeuer von Blanes gemacht. Zwischen
17:00 und 18:00 Uhr kommen die Fischerboote in den Hafen von Blanes und der
kleine Hafen lebt richtig auf. Die drei Molenfeuer sind schon sehr schön
gelegen und auf dem Rückweg kann man das Entladen der Fischeboote beobachten
und in der Hafenhalle auch bei der Fischauktion zusehen.
So können wir sagen, daß es ein rundum erfolgreicher Tag war.
Morgen geht es noch weiter südlich Richtung Tarragona
Mal seh'n was uns da bevor steht......
Tag 2:
Kleiner Tip: Wenn man an
Barcelona vorbeifahren will, dann sollte man das über die innere Autobahn
machen. Die Küstenautobahn führt direkt durch Barcelona. Da Ausschilderung
in Spanien irgendwie einen anderen Sinn ergeben, als wir gewohnt sind, muss
man sich nach der Sonne richten, oder auf seinen Instinkt vertrauen.
Nur so nebenbei: Wir hatten nicht unser selbstgebautes NAVI mit.
Muss eben auch ohne tolle Technik klappen !!!
Villanueva i al Geltru steht
direkt am Strandparkplatz. Fotos also garantiert.
Wenn man beim Hafenmeister parkt, dann kann man gut auf die große Steinmole
klettern. Von dort sind beide Außenmolenfeuer zu fotografieren. Das eine
innere Hafenfeuer ist zwar nicht so interessant, aber man kann es ja mal mitnehmen...
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Tarragona - Mole
ist meiner Meinung nach schon alleine eine Reise wert. Der Leuchtturm
Punta de la Baña wurde dort hingesetzt. Die Mole ist befahrbar
und auch mit Parkplätzen versehen. Das Molenfeuer kann sehr gut fotografiert
werden. Ich schätze im Sommer kann man es auch besichtigen. Davor
steht eine Infotafel mit allen Infos über das Feuer. Das äußere
Molenfeuer ist zwar nur ein "Pümpel" aber trotzdem wert
mal rauszulaufen.
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Als wir wieder zurückfuhren
bemerkte ich eine weitere Infotafel. Darauf wird ein weiterer Leuchtturm
beschrieben. Wir rätselten ein wenig, denn er war nicht zu sehen.
Ich war etwas gefrustet, denn ein etwas neueres Foto zeigte ihn im Hafengebiet
mit gelben Ladekränen im Hintergrund. Diese Ladekräne konnte
wir von der Infotafel aus sehen. Dort wo der Leuchtturm stehen müsste
ist nur noch eine neue Halle zu sehen. Tja im Laufe der Hafenerweiterung
muss er wohl der Abrissbirne zum Opfer gefallen sein.
Bei der weiteren Rückfahrt von der Mole hat KRS den Blick zurück geworfen. Er hat "Ihn" zwischen den ganzen Hallen entdeckt. Etwas einsam und fehl am Platz, aber er steht da noch. Also ab in die Hafenanlage durch die Schranke am Pförtnerhäuschen vorbei Einfach so tun, als wenn man das täglich macht (hatten wir das nicht schon einmal....???) Ein wenig zickzack geht die fahrt durch die ganzen Laster und Güterwagons. Und da steht er am Ende einer Halle zwischen den Ladekränen. Die Optik ist noch in der Laterne, er ist unheimlich mit Kohlenstaub zugestaubt (wie so alles in der Gegend / Einer meiner Socken musste daran glauben um die Infotafeln sauber zu bekommen) und im unteren Bereich ist eine Kneipe.... Naja. Besser so, als wenn er überhaupt keine Funktion mehr hat und verfallen würde. So wird er ja evtl. noch etwas erhalten. Beim fotografieren muss man etwas aufpassen, weil die LKWs dort recht zügig vorbeibrettern. |
Und nun wieder auf die Küstenstrasse
bis Cabo Salou.
Dort kann man der Ausschilderung zum Turm folgen.
Aber wenn man dann vor dem Tor steht, kann man ihn nicht richtig fotografieren
Selbst wenn die Bauarbeiter am Nachbargrundstück die Türen mit diesen
merkwürdig grossen Schildern (die ja sicherlich nicht für uns gelten)
offengelassen haben, kommt man nur runter zur Poolterasse der Anlage. Für
gute Fotos ist das noch nix.
Von dort kann man aber den regulären "Photo-Point" sehen. Der
ist ein kleine Kehre unterhalb des Pools. Also die Strasse mit dem Auto etwas
zurück und immer links halten, dann kommt man in die kleine Kehre und hat
somit auch Zugang zu den Felsen im Wasser. Von dort bekommt man recht gute Fotos
mit dem Tele. Auch ohne die Wohnanlage auf's Foto zu bekommen.KRS und ich wollten
natürlich ein wenig mehr. Deshalb der Aufstieg bei den Klippen, durch das
Gestrüpp, das Loch im Stacheldraht, über die Mauer und um den Zaun
herum direkt in den Klippengarten des Turmes
Da bekommt man richtig gute Fotos.
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Auf dem Rückweg haben
wir noch Halt in Torredembarra gemacht und den neuen Turm gesucht,
den wir von der Mole schon gesehen haben und ich im Internet schon etwas von
gelesen hatte.
Wenn man ein wenig durch die netten Strassen auf dem Hügel kurvt und sich
immer richtung Küste hält, dann kommt man schon zum Leuchtturm Cabo
Gros - Torredembarra.
Bei mir klappt das eigentlich immer.
Er steht auf dem höchsten Punkt dicht an der Felskante oberhalb den Hafens.
Über die Bauform lässt sich streiten, aber interessant ist er schon
irgendwie.
Die Optik haben wir über's Fernglas versucht zu erkunden, wurden aber noch
nicht so richtig schlau daraus.
3.Tag:
KRS hat sich selber auf
den Weg gemacht noch weitere Türme auf seinem Heimweg zu erkunden und wir
machten uns auf den Weg zum Leuchtturm San Sebastian.
Die letzten beiden Tage sind wir doch ohne Laptop gefahren. Wir haben uns auf
unseren Spürsinn und die Seekarten verlassen. Man könnte auch versuchen
in eine Stadt mit einem U-Bahn-Übersichtsplan das Hauptpostamt zu finden.
Seekarten sind eigentlich nicht wirklich dafür geeignet Strassenverbindungen
zwischen den Küstenorten zu erkennen.
Wir benutzen an diesem Tag das Routenprogramm, unsere gute alte Kopfnavigation
und die Seekarten.
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San Sebastian liegt 160m hoch auf den Felsen. Er ist mit dem Auto zu erreichen, man kann oberhalb des Turmes direkt zu der Optik rüberfotografieren. Aber ein Foto, wo zu sehen ist wie hoch der Turm liegt, das ganze Gebäude vernünftig drauf ist oder die schöne Bucht als Hintergrund zu sehen ist, das ist irgendwie ohne Hubschrauber nicht möglich. Schade eigentlich. Die Umgebung, der Standort und der Turm wären solche Fotos schon wert. Man kann aber nicht alles haben.
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Den Turm von Palamos ist zu finden, wenn man ein wenig durch die engen Gassen der Stadt fährt. Direkt am Turm ist auch eine Parkmöglichkeit. Fotos sind also garantiert ohne Probleme zu bekommen. Wirklich interessant ist die kleine Lampe/Optik auf dem Eingangspfeiler. Hier habe ich mal versucht eine "Wendelampe" durch einen Schlitz zu fotografieren. Hat auch fast geklappt.
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Das Molenfeuer war mal wieder im Sperrgebiet des Hafens, aber lohnenswert weil untypisch für alles was man so kennt. Eine große Kugel aus Glasrippen. Und obendrauf ein Molenfeuer. Das ganze an einem Ausleger vorn an der Mole. Leider waren auch schon einige "Vandalen" dort. Einige Glasrippen sind schon kaputt. Aber es lohnt sich sehr das Ding mal von der Nähe anzuschauen.
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Ein Molenfeuer
haben wir noch zwischendurch in San Feliu de Guixols angefahren.
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Tossa de Mar war wie gewohnt. Allerdings kann man jetzt am Fuße des Felsens/`Berges gut parken und glücklicherweise gibt es dort auch gleich Toiletten. Ab und zu braucht man/frau das ja dann doch. Leider lässt sich der Turm wie schon früher (was soll sich da auch ändern) immer noch schlecht fotografieren. Das unerlaubte Betreten des Gartens hat mir zwar dieses Mal andere Fotos beschert, aber ein Hubschrauber wäre für richtig gute Fotos wohl am angebrachtesten. |
4.Tag:
Punta Sernella ist gut zu
erreichen
Die Mauer die das Grundstück mal abgeschlossen hat ist auch nicht mehr
in einem so guten Zustand und deshalb kann jeder direkt an den Leuchtturm gehen.
Es war ein wenig windig, aber das schöne Wetter hat alles wieder rausgerissen.
Der Küstenstreifen sieht wirklich toll aus.
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Um zum Leuchtturm Cabo Creus
zu gelangen fährt man eine sehr schöne Strasse durch die Berge. Es
lohnt sich da mal rauszufahren.
Als wir dort waren wurde an den Nebengebäuden häftig gearbeitet und
renoviert.
Das Nebelhorn unterhalb des Turmes ist nicht mehr in Betrieb.
Das erkennt man unter anderem an den durchgeschnitten Stromzuleitungen im Fels-Kabelkanal.
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Wir sind wieder
zurück und haben nur durch einen Zufall ein kleines Feuer entdeckt.
Playa Confitera bei Cadaques. Es ist in einer Hauswand eingebaut und wird
für kleine Fischerboote als Hafen/Bucht-Feuer genutzt.
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Danach sind wir zu unserem
"Wanderturm" Cala Nans. Auch wenn es sicherlich praktisch ist, immer
mit dem Auto vor die Tür der Türme zu fahren, so waren wir doch irgendwie
froh endlich mal wieder einen kleinen Fußmarsch zu machen.
Entfernungen sind so eine Sache: Die Ausschilderung sagt 1,4km / Luftlinie sind
1,2km / gemessene gewanderte Strecke 2,2km / gefühlte Strecke 5km !!!!
(das Ganze natürlich 2x (hin und zurück))
Alleine der Weg zum Turm lohnt sich. Wir können die Wanderung nur empfehlen.
Der Ausblick ist wunderschön und der Turm super gelegen.
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Punta de la Bateria in Rosas ist dann wieder gut mit dem Auto zu erreichen und auch von allen Seiten zu fotografieren. Hier haben wir auch KRS wieder getroffen. Tja. Die Welt ist klein.
Tag 5:
Leuchtturmtour-Ruhetag mit
Shopping und Drachenfliegen am Strand. Naja. Eine Leuchtturmruine haben wir
dann doch entdeckt. Blanes hatte mal einen Leuchtturm auf dem Felsen Sa Palomera.
Wie gut, daß wir ja meist einen Fotoapparat dabei haben....
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Tag 6:
Rückfahrt Richtung Heimat !!! Wat soll's. Ein Urlaub geht halt auch mal zu Ende. Wir haben dann in Frankreich noch kurz Halt gemacht und den etwas anderen (an einen Glockenturm erinnernden) Turm von Canet Plage kurz einen Besuch abgestatten. Dann musste es aber auf die Piste gehen. Wir wollten ja noch zurück......
Canet Plage
Das Schlusswort:
Wir haben uns nur eine Woche Zeit genommen (sollte ja nur ein Kurzurlaub werden)
und sind über 4000km gefahren. Wir können von einigen Erfahrungen
auf deutschen, französischen und spanischen Strassen und Autobahnen berichten
!!! Wir sind beide der Meinung, dass es mehr Spaß macht (und stressfreier
ist) im Ausland zu fahren !!!! Als wir wieder in Deutschland auf der Autobahn
waren, wollten wir nur noch zurück. Ich will kein Urteil über die
Deutschen fällen, aber unsere Erfahrung sagt, dass es einfach "grottenschlecht"
auf unseren Straßen zugeht....
Wenn man so eine Tour wenigstens ein wenig vorbereitet (wie beschrieben) und auch Spaß daran hat mal ein wenig Technik auszuprobieren, dann kann das ganze wirklich lustig werden. Jedenfalls wandern wir jetzt keine Berge mehr hoch, weil in der ADAC-Straßenkarte ein Leuchtturm eingezeichnet ist und es sich als Militärobjekt rausstellt.
Auf alte Leute sollte man immer ein Auge werfen, damit sie sich nicht selbst verstümmeln !!!
Es macht irre Spaß kleine oder auch größere Feuer im Ausland zu besuchen. Die Gegenden sind wunderschön, man kann viel erleben und das Gefühl endlich davor zu stehen ist unbeschreiblich.
Nicht zu vergessen: Unser "Winky" war auch immer dabei und wurde so vor einigen Türmen gesichtet.
"Winky"
am Leuchtturm Llobregat - Barcelona
Ach ja !!!
Es tut mir leid, aber ich kann es mir hier und jetzt nicht verkneifen !!!
Wir tragen alle Kosten selber !!!
Sprit, Essen und auch Übernachtungen. Ich sag das ja nur, weil mal jemand
so was komisches geschrieben hat.....
OK OK. Das ist jetzt ein Insider / Mußte aber mal raus !!!!!!!
Schönen Gruß von
Anja&Dirk
Das sind unsere erkundeten "Feuer":
| Cabo Salou | E0386 | 41°03'N 1°10'E | 1858 |
| Tarragona - Mole - Punta de la Baña | 41°05'N 1°14'E | 1860 | |
| Tarragona - Mole | 41°05'N 1°13'E | ||
| Tarragona - Hafengebiet | 41°06'N 1°14'E | 1920 | |
| Cabo Gros - Torredembarra | 41°08'N 1°24'E | ||
| Villanueva i al Geltru | E0396 | 41°13'N 1°44'E | 1866 |
| Villanueva i al Geltru - Mole | 41°12'N 1°44'E | ||
| Llobregat - Barcelona | E0398 | 41°19'N 2°09'E | 1852 |
| Montjuich - Barcelona | E0400 | 41°22'N 2°10'E | |
| Torre del Reloj - Barcelona | 41°22'N 2°11'E | 1772-1911 | |
| Calella | E0448 | 41°36'N 2°39'E | 1859 |
| Blanes - Sa Palomera | 41°40'N 2°47'E | ||
| Blanes - Mole | E0452 | 41°40'N 2°48'E | |
| Cabo Tossa de Mar | E0453 | 41°43'N 2°56'E | 1917 |
| San Feliu de Guixols - Mole | 41°47'N 3°02'E | ||
| Puerto de Palamos - Mole | 41°50'N 3°07'E | ||
| Punta de Moli | E0462 | 41°50'N 3°08'E | 1865 |
| Cabo San Sebastian | E0470 | 41°54'N 3°12'E | 1857 |
| Punta de la Bateria - Rosas | E0476 | 42°15'N 3°11'E | 1864 |
| Cala Nans - Cadaques | E0484 | 42°16'N 3°17'E | 1864 |
| Playa Confitera - Cadaques | 42°17'N 3°17'E | ||
| Cabo Creus | E0486 | 42°19'N 3°19'E | 1853 |
| Punta Sernella | E0488 | 42°21'N 3°11'E | |
| Canet Plage | 42°42'N 3°02'E |