Pacific-Coast 2003


Eine Leuchtturmtour in Californien, die sich dann doch bis Oregon und Washington ausdehnte.
WA-North Head bis CA-Point Loma

1.Tag
Abflug Hannover - Paris - San Francisco
Übernachtung Nähe Point Reyes


2003
Wir haben alle und jeden diesen Sommer in den Urlaub verabschiedet und auch wieder begrüßt....

29.8.2003
Jetzt sind wir dran !!!
Gebucht war das ganze zwar schon im Februar, aber bis Ende August mußten wir noch warten.
JC holt uns also morgens um 4:45 ab und bringt uns zum Flughafen Hannover.
Zum Abschied weint der Himmel von Hannover, aber wir haben kein Mitleid.
In Paris kann man das nicht mehr "weinen" nennen. Das sind schon Sturzbäche. Zuvorkommend wie die Franzosen nun mal sind parkt der Bus auf dem Rollfeld auch nicht dicht an der Treppe, sondern soweit weg, daß man auf alle Fälle klatschnaß wird. Als wir uns im Bus gerade abschüttelten, konnten wir unser Gepäck beobachten, wie es ganz langsam aus dem Flugzeug auf offene Rollis verladen wurde.....

Hatte ich eigentlich erwähnt, daß ich nie wieder mir Air France fliegen wollte. Viele meiner grausamen Vorurteile wurden natürlich wieder bestätigt. Deshalb gehe ich jetzt nicht auf die Wartezeit auf dem Pariser Flughafen, das Boarding, den späten Abflug oder andere Dinge des Fluges ein.
Wir haben 150€ bei Air France gespart, aber wenn irgendwie möglich fliege ich lieber mit den Schweizern,
aber nun mußten wir da durch.....

San Francisco Airport
Im Gegensatz zu den Franzosen haben die wenigstens eine "vernünftige" Bahnverbindung zwischen den Terminals und somit auch zu der "Rental Car Area". Da kommt dann doch Freude auf, wenn der Wagen bei Alamo angemietet und auch schon vorher eingecheckt ist. Kurzer Plausch mit dem sehr freundlichen Mann hinterm Tresen (wobei ich jetzt nicht über den Unterschied "Servicewüste Deutschland" und "Mega-Service Amerika" eingehe.) Auch wenn die Jungs unterbezahlt sind (bei Alamo nicht) und evtl. 3 Jobs pro Tag erledigen, es macht immer wieder Spaß in Amerika Kunde zu sein.
Der Typ in der Garage (riesiges Parkhaus) sah aus wie der Typ aus der Serie "Renagate" und ließ uns im Bereich "4x4" ein Auto aussuchen. Ich habe "meinen" Chevy Blazer bekommen.
Taschen ins Auto geworfen, einige der nassen Sachen (Danke liebe Franzosen) im Auto zum trocknen aufgehängt und ab Richtung Downtown. Als erstes die Baybridge geentert und San Francisco und Alcatraz übers Wasser betrachtet. Noch ein wenig mitten in der Nacht (für Deutschland / SFC ist es 9 Stunden früher) durch die Straßen gedüst, dann über die völlig vom Nebel umschlungene Golden Gate Bridge und erstmal Richtung Norden. Wir sind dann von dem Highway 101 auf den Highway 1 runter und ab zur Küste. Das Wetter in der Bay war verdammt nebelig und windig. Auch über die Berge zogen kräftig die Wolken. Der freie Blick an der Küste war als Begrüßung aber schon sehr nett. Wir haben uns als ersten Turm "Point Reyes" ausgesucht und sind somit weiter den HWY 1 gefahren. Allerdings mußten wir dann irgendwann (BRD 05:30 SFA 20:30) irgendein Bett finden. Das ist an dem HWY 1 nicht unbedingt einfach, weil da kilometerlang nix kommt, aber in Olema haben wir eine nette "Seashore Lodge" gefunden. Nun konnten wir auch den ganzen Schaden der Franzosen betrachten und im kpl. Zimmer zum Trocknen aufhängen.



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