| Pacific-Coast 2003 |
Eine Leuchtturmtour
in Californien, die sich dann doch bis Oregon und Washington ausdehnte.
WA-North Head bis CA-Point Loma
2.Tag
Point Reyes - Point Arena - Point Cabrillo
Übernachtung bei Dan und Nan in Mendocino
Wir
haben etwas gelernt:
Nach langen Wochen Sonne kommt auch mal sch... Wetter !!!
Was das bedeutet kann ich nach dem 2ten Tag rückwirkend gut erklären.
Strahlend blauer Himmel über CA !!! ABER (und hier kommt ein ganz dickes
!!!) Wasser warm/kalt, Luft über Meer kalt/warm, Strömung quer
oder so.... Völlig egal !! NEBEL an der Küste wohin man sieht.
Wir also rein in den "National State Park Point Reyes" und die
21mi bis zum Parkplatz in der Nähe des Turms. Hätten wir uns nicht
an den Händen gehalten und uns genau gemerkt wo das Auto geparkt war....
Böse Zungen behaupten es wäre einer der nebeligste und windigste
Orte in der USA. Wir glauben das !!!
Wir haben den Turm NICHT gesehen. Aber es gibt ja schöne Postkarten.
Frohen Mutes weiter die Küste entlang. Ab und zu haben wir auch mal
Sonne gesehen. Und somit waren wir eigentlich guter Dinge. Der nächste
Turm war "Point Arena". Das ist der schön gelegen Turm aus
dem Film Forever Young. Dazu sein noch zusagen, daß die Ausschilderungen
der Türme recht gut sind. Das liegt natürlich daran, daß
wir 1.Nicht in Deutschland sind und 2.Hier genügend Leute sich zusammengetan
haben um jeden fast jeden Turm zu schützen und/oder zu erhalten und
mit (meiste freiwilligen) Helfern den Besuchern zugänglich zu machen
und ordentlich Souvenirs unter die Leute zu bringen. Meist ist auch jemand
da, der einiges über die Geschichte erzählt (Auch wenn sie das
wie ein Bandlaufwerk tun und jedem das gleiche sagen. Das soll auf keinen
Fall negativ sein, ist nur lustig wenn man länger im Turm ist und es
immer wieder hört.
Wo war ich? Jepp. Point Arena. Für 5$ kann man ihn ersteigen und das
Nebelhorn-Haus besichtigen.
Das Haus haben wir gesehen und ein Fundament. Der Turm kam dann eine Stunde
später auch aus dem Nebel hervor.
Dafür haben wir ein paar Fotos an der Optik gemacht und uns im Nebelhorn-Haus
beim Souvenirstand vergnügt.
Ach ja. Auch hier gibt es sehr schöne Postkarten (garantiert Nebelfrei)

Die kleine Geschichte über die langen Strecken und so ein Benzintank,
der ja auch mal leerer wird schließe ich einfach mit dem Satz: Wir
haben es gerade noch mit den letzten Bezingasen auf die Tanke geschafft.
Es gibt da aber auch viele Orte ohne Tankstelle.......
Strecke zurück und ab zum "Point Cabrillo". Vom Parkplatz
gibt es zwei Wege. Wir haben den "Trail" genommen.
Geht so etwa eine 3/4mi durch die Wiesen bis runter an die Klippen. Soll
ich noch was zum Wetter sagen ???
Naja. Wir konnten ihn so gerade eben ablichten. Ob ich die Bilder wirklich
entwickeln lassen soll :-(

Nun
aber zu etwas erfreulichen. Wir haben Dan und Nan kennengelernt. Wir haben
viel über den Turm und die Restaurierung erfahren. Sie haben so einiges
über deutsche Leuchttürme und vor allen Dingen über Leuchtfeuer
an der Elbe von uns mitbekommen. Mit digitalen Seekarten und 20x30 Fotos
konnte ich ihnen meine Begeisterung für Feuer von Hamburg bis Neuwerk
rüberbringen.
Zeitweise haben wir 4 die kpl. Touris unterhalten mit unseren Geschichten.
"Breaking the Rules" ist für mich das Größte und
da Dan sowas wie ein "Lighthousekeeper" ist, war der Weg zur Optik
nicht sehr weit. ( Eigentlich darf da ja keiner hin !!!!)
Ich denke über den Turm mache ich noch eine eigene Sonderseite. Nur
zur Erklärung. Die Optik und die Messingteile werden jeden Freitag
geputzt. Ich glaube der Turm sah nicht mal neu so gut aus wie jetzt (grins)

Da wir Deppen uns nicht über amerikanische Feiertage und "4Days-Holidays"
erkundet haben standen wir etwas ratlos da, als Nan auf das Thema "Übernachtung"
kam. Am 1.Sept. ist Labor-Day und somit ist das wie Ostern auf Sylt !!!
Nach etlichen Telefonaten und sehr freundlicher Zusprache der Beiden bei
den Hotels hätten wir ein Zimmer für nette 179$ bekommen können.
Is ja eigentlich kein Geld, wenn man bedenkt was z.B. ein Neubau von RoterSand
heutzutage kosten würde (oder ein Flugzeugträger....) Uns war
das eigentlich ein Tick zu teuer. Nach noch ein paar Telefonaten und eigentlich
nur noch besetzten Motels haben uns Dan und Nan zu sich nach hause eingeladen.

Unserem
Englisch konnte nix besseres passieren. Wir haben unsere Übungsstunden
auch gleich in die nächste Stadt zu Tacco Bell verlegt und kräftig
Taccos Supreme Crunchy verdrückt.
Den Rest des Abends klüngelten wir zusammen über weitere Pläne
der nächsten Tage. Insidertips sind da ja doch Gold wert.

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