Pacific-Coast 2003


Eine Leuchtturmtour in Californien, die sich dann doch bis Oregon und Washington ausdehnte.
WA-North Head bis CA-Point Loma

4.Tag
Trinidat Head - Trinidat Memorial - Battery Point - Cape Blanco - Coquille River
Übernachtung in Coos Bay


Direkter Anflug auf "Trinidad Head". Schnell ein paar Fotos in der Morgensonne ("N" kam schon wieder dichter) vom "Memorial Lighthouse". Das steht direkt an der Straße oberhalb der Bucht.


Wenn man runter zum Pier fährt sind dort am Strand Parkplätze. Nun führen "Trails" um den Berg herum.
Wir kennen jetzt alle und wissen, daß der Turm auf dem Gelände der Coast Guard steht und somit ist das Tor zur Zufahrt verschlossen. Die Trails führen alle zum Aussichtspunkt. Da haben die Jungs auch eine kleine Holzplattform gebaut. Hier ist der Blick dann frei um unten am Hang die Laterne des "aktiven" Leuchters zu "erhaschen". Meine erste Aussage war: "Wat soll das denn !!!" Das kann es ja nicht gewesen sein. Für die Touris ja, aber für Leute die im Namen des "Lichts" unterwegs sind natürlich nicht ;-))) Es gibt und gab da schon ein paar Leute, die sich nicht mit diesem minderwertigen Blick zufrieden gaben. Ein kleiner "Special-Trail" führt noch durch finstere Gebüsche bis runter zum Parkplatz vor dem Turm. Irgenwie ist da noch so ein Schild gewesen "No Tres...." oder einfach "Trampel nicht auf die Blumen" ;-) Hab ich auch nicht. War ganz artig und haben schöne Fotos gemacht. Zum aktiven "N"-Horn bin ich nicht runter. Da hätte ich Zäune überklettern müssen....... Sowas macht man ja nicht. Turmfotos mußten jetzt als Frechheit reichen. Die Strafe folgte auf dem Fuße oder besser gegen den Kopf. Man sollte sich beim Abstieg merken wo man den selbigen eingezogen hat.
Aber was so eine richtige Hamburger Rübe ist. Dat hält der aus. Autsch....

Wieder auf den HWY und auf nach Crescent City. "Battery Point" liegt auf einer vorgelagerten Insel. Da kommt man nur bei Ebbe rüber. Und ?????? Falsch !!! "N" war zwar da, aber das Wasser noch nicht. Ich kam noch flinken Fußes rüber. Wegen Feiertag war der Turm zwar geschlossen, aber in den Augenblicken der erstrahlenden Sonne konnte ein weiterer Fotograph (es war Tom) und ich wenigstens nette Fotos machen. Anja, die am Festland geblieben ist, erzählte später, daß er nassen Fußes zurückkam. Ich hab mir da wenig später lieber die Hosenbeine abgemacht und die Schuhe ausgezogen. Geht doch viel einfacher. (Hab ich ihm (Tom) dann später auch erzählt / Aber dazu komme ich noch). Weil der "N" doch sehr stark war und nur ab und zu die Sonne durchließ war ich schon ein wenig angenervt. Nachdem wir auf die Mole rausgeschlendert sind und mit gezückter Kamera einige Zeit gewartet haben um Sonnenlücken zu erwischen, sind hoffentlich doch noch ein paar netter Fotos entstanden.

"St. Georg Reef" wurde von uns wegen Mangel an Schwimmlust oder Mangel an Boot ausgelassen. Steht doch zuweit draußen. Sollen ja Ausflugsdampfer hinfahren. Aber sicherlich nicht in der Zeit wo das "N"-Horn permanent trötet.

Weiter auf dem HWY nach Oregon.
Hallöle. Wat war da los. Kein "N" aber dafür würden Kumpel Piet sagen: "Ganz schön windig find' ich!!!"
In Deutschland hätte der DLRG 7 Bälle hochgezogen (ich glaube es gibt nur 3). In Oregon standen die Surfer reienweise auf ihren Brettern.
Und auch wenn der Turm "Cape Blanco" auf einer Halbinsel steht so war kein "N" zu sehen.
Nun war da noch ein kleines Problem: Es war 4:00 Uhr. Um 3:30 macht der Turm dicht und eigentlich auch das Gelände. Der nette Volunteer vom Leuchtturm wollte das Tor auch bereits abschließen und er erklärte mir, daß es viel zu gefährlich wäre zum Turm rüber zu gehen. Da hab ich ihm dann meine ganzes Leid geklagt (grins).
"Außerdem ist das Leben hart an der Küste !!!" Er wünschte uns viel Glück und wir sollten aufpassen....
Die 3/4mi zum Turm war schon echt eine Herrausforderung. Ein Hund an der Leine hätte den Boden nicht mit den Füßen berührt. War schon ein "wenig" windig !!! Aber dafür ein super Ausblick zur Küste mit einer herrlichen Brandung. Und den Turm konnten wir natürlich auch klasse fotografieren. Hatte ich bereits erwähnt, das kein "N" dort war und dafür strahlende Sonne !!!!! :-)))))))))
Wir sind gerade im Motel und Anja hat jetzt auch ihre Haare wieder entwirrt.
Ich fand das ganze mehr als super........

Am Turm "Coquille River" bei Bandon habe ich gute Fotomöglichkeiten über den Fluß rüber gehabt, aber auch zum Turm kommt man hin. Dort haben wir auch den Mann (Tom) mit den nassen Füßen wiedergetroffen (er hatte jetzt trockene Schuhe). Wir erkannten uns und nach einem kurzen Hallo fragte er mich auch schon nach meinen Füßen/Schuhen. Da hab ich ihm doch den einfachen Trick mit den abnehmbaren Beinen und "ausziehbaren" Schuhen/Socken erklärt (kicher). Nun haben wir aber doch noch einiges an Gesprächsthemen gehabt, da er den gleichen Trip wie wir machte. Der Austausch der Erfahrungen war schon sehr lustig. Er hatte "Point Reyes" gesehen, war dafür aber nicht mehr zu "Cape Blanco" rübergekommen....usw...
Wie klein doch die Welt der Leuchtturmfreunde ist.

Sei noch kurz erwähnt, daß ich jetzt sehr gespannt auf die Sunset-Fotos bin, die ich im Hafen von Bandon gemacht habe. Mußte nur den geeigneten Ort finden = Ein Pier ganz vorne auf den letzten Steinen und die geeignete Zeit = Das kann uns unser etrex GPS ja sagen - 19:53 Uhr
So lauerte ich dort auf die Sonne, auf tieffliegende Möwen und auch noch auf passende Brandung.
Mal seh'n was daraus geworden ist......

Nun sind wir im Motel in Coos Bay

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